Pricing Strategy · Management Board
Entscheidungsgrundlage · Vertraulich

Preismodell 2.0.

Ein radikal einfacheres, transparenteres und leichter verkäufliches Modell — für Neukunden und Bestandskunden. Weniger Verhandlung, mehr Bundle, höhere Kundenbindung.

lawpilots · Pricing & Packaging
Strategie & Empfehlung fürs Management
Juni 2026
Preismodell 2.0 · v2.0 · Entwurf
Agenda Drei Akte 02 / 20

Von der Ausgangslage zur Umsetzung.

Eine klare Dramaturgie: erst das Problem verstehen, dann das neue Modell vorschlagen, dann sauber einführen — ohne dass ein Kunde verliert.

Akt A · Ausgangslage

  • 01Ausgangssituation
  • 02Probleme des heutigen Modells
  • 03Ziele des neuen Modells

Akt B · Vorschlag Preismodell

  • 04Strategische Prinzipien
  • 053 statt 7 Bundles
  • 06Bundle-Architektur
  • 07Lizenz- & Mengenlogik
  • 08Preislogik & Psychologie
  • 09Sprachpakete
  • 10Premium Setup
  • 11Preisrechner (live)

Akt C · Umsetzung

  • 12Bestandskunden-Ansatz
  • 13Übergangsphase
  • 14Neukunden-Ansatz
  • 15Risiken & Herausforderungen
  • 16Empfehlung
  • 17Roadmap & nächste Schritte
Die zentrale These: Nicht 7 Themenwelten als 7 Bundles — sondern 3 klare Stufen, in denen die Themenwelten zum Inhalt werden. Das ist die wertvollste Entscheidung dieses Projekts.
Akt A · 01 Ausgangslage 03 / 20
01

Ausgangssituation.

lawpilots verkauft erfolgreich Compliance-E-Learning über mehrere Themenwelten. Das Preismodell ist über Jahre historisch gewachsen — und genau das ist heute der Engpass im Vertrieb.

Produkt
7 Themenwelten

Commercial Compliance, Datenschutz, InfoSec, HR, KI, Arbeitsschutz, ESG.

Preis-Einflussfaktoren heute
6+

Einzelkurse, Lizenzmengen, Laufzeiten, Sprachen, Sonderkonditionen, Bestandsregeln.

Wert-Schwerpunkt
Commercial Compliance

Größter und wertigster Bereich — Anker für das neue Modell.

Worum es geht — und worum nicht

  • Das Produkt ist stark — das Preismodell ist das Thema
  • Ziel ist nicht maximaler Umsatz pro Einzelverkauf
  • Ziel ist Einfachheit, Skalierung & Bundle-Anteil
  • Das Modell muss für Neu- und Bestandskunden funktionieren
Akt A · 02 Ausgangslage 04 / 20
02

Probleme des heutigen Modells.

Jeder einzelne Faktor ist für sich erklärbar. In Summe entsteht ein Modell, das Kunden verwirrt, den Vertrieb ausbremst und jede Kalkulation zur Einzelfallentscheidung macht.

Zu viele Stellschrauben

  • 6+ Einflussfaktoren bestimmen den Preis — kaum jemand überblickt sie
  • Sprachen, Laufzeiten und Mengen werden separat verhandelt
  • Jedes Angebot ist faktisch ein Unikat

Langsamer Vertrieb

  • Viele individuelle Preisverhandlungen pro Deal
  • Lange Wege zwischen Vertrieb, Pricing und Freigabe
  • Customer Success kann das Modell schwer erklären

Schwer für den Kunden

  • Der wirtschaftliche Vorteil eines Bundles ist nicht sofort sichtbar
  • Einzelkurse wirken günstig — der Mehrwert des Pakets bleibt unklar
  • Entscheidungsfindung dauert, Warenkörbe bleiben klein

Verschenktes Potenzial

  • Wenig Cross-Selling zwischen den Themenwelten
  • Kaum Skaleneffekte, niedriger Umsatz pro Kunde
  • Bestandskunden-Sonderregeln blockieren saubere Skalierung
Akt A · 03 Ausgangslage 05 / 20
03

Ziele des neuen Modells.

Zehn Anforderungen aus dem Briefing — verdichtet auf vier Wirkungsziele, an denen wir jede Design-Entscheidung messen.

Verständlich

In 30 Sekunden erfassbar. Kunde, Vertrieb und CS sprechen dieselbe Sprache.

Größere Warenkörbe

Cross-Selling und Bundles erzeugen natürliche, größere Abschlüsse.

Schneller Abschluss

Weniger Verhandlung, klare Listenpreise, schnellere Kaufentscheidung.

Skalierbar

Höherer Umsatz pro Kunde & langfristige Bindung statt Einmalverkauf.

Die zehn Briefing-Ziele — alle abgedeckt

  • Einfacher als heute
  • Leicht verständlich für Kunden
  • Cross-Selling fördern
  • Größere Warenkörbe
  • Kaufentscheidung vereinfachen
  • Weniger Einzelverhandlungen
  • Leicht erklärbar für Vertrieb & CS
  • Skaleneffekte fördern
  • Höherer Umsatz pro Kunde
  • Flexibel genug für Sonderfälle
Akt B · 04 Vorschlag Preismodell 06 / 20
04

Strategische Prinzipien.

Fünf Leitplanken, abgeleitet von den stärksten Subscription-Modellen der Welt. Sie entscheiden jede Detailfrage des Modells.

Prinzip 1

Eine sichtbare Logik

Drei Stufen, eine Preisachse pro Nutzer. Kein Kunde soll rechnen müssen, um den Vorteil zu sehen.

Prinzip 2

Das Bundle gewinnt immer

Wie BahnCard & Prime: Der Paketvorteil ist sofort offensichtlich. Einzelkurse sind bewusst der teure Sonderweg.

Prinzip 3

Listenpreis statt Verhandlung

Transparente Preise & Mengenstaffeln. Rabatt ist Regel, nicht Verhandlung — der Vertrieb verkauft Wert, nicht Nachlass.

Prinzip 4

Module statt Komplexität

Sprache und Services sind klar getrennte Add-ons. Der Kernpreis bleibt schlank und vergleichbar.

Prinzip 5

Niemand verliert

Bestandskunden werden aktiv mitgenommen — mit Bestandsschutz, Übergang und echtem Upgrade-Pfad.

Vorbilder

BahnCardAmazon Prime Microsoft 365Netflix

Früher, klarer Wahrnehmungsvorteil → schnelle Entscheidung.

Akt B · 05 Vorschlag · Kernentscheidung 07 / 20

Wie viele Bundles? 3 statt 7.

Die wichtigste Frage des Projekts. 7 Themenwelten als 7 Bundles wäre der naheliegende Weg — und ein klassischer Fehler. Die Lösung ist zweidimensional.

7 Bundles = 7 Themenwelten

  • Entscheidungs-Überforderung — „welches brauche ich?"
  • 7 Preise, 7 Verhandlungen, kein klarer Anker
  • Cross-Selling muss mühsam einzeln verkauft werden
CommercialDatenschutzInfoSec HRKIArbeitsschutzESG

3 Stufen — Themen als Inhalt

  • Good-Better-Best: ein Blick, eine Empfehlung
  • Die 7 Themenwelten werden zum Inhalt der Stufen
  • Cross-Selling ist eingebaut — nicht verhandelt
EssentialsProfessionalEnterprise + Add-ons
Auflösung der Spannung: Die Themenwelten verschwinden nicht — sie hören nur auf, Preisobjekte zu sein. Verpackung = 3 Stufen (Verkauf). Inhalt = 7 Welten (Wert). So bleibt das Modell einfach und reichhaltig.
Akt B · 06 Vorschlag Preismodell 08 / 20

Bundle-Architektur — drei Stufen.

Preise pro Nutzer / Jahr, Listenbasis (Staffel 1–100). Illustrativ — final gegen Marge zu kalibrieren.

Essentials
Die Pflicht-Basics, die jedes Unternehmen braucht.
29 €/ Nutzer / Jahr
≈ 5 Kern-Kurse · Einstieg
  • Datenschutz / DSGVO
  • Informationssicherheit
  • Commercial Compliance (Basis)
  • Arbeitsschutz-Grundlagen
  • DE + EN inklusive
★ Empfohlen · Anker
Professional
Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis — für die meisten.
49 €/ Nutzer / Jahr
≈ 12 Kurse · alles aus Essentials +
  • Alle Essentials-Inhalte
  • Commercial Compliance (voll)
  • HR Compliance
  • KI Compliance
  • Reporting-Dashboard inklusive
Enterprise
Die komplette Bibliothek — alle Themenwelten.
69 €/ Nutzer / Jahr
≈ 20+ Kurse · alle 7 Welten
  • Alle Professional-Inhalte
  • ESG & Nachhaltigkeit
  • Alle Spezial- & Branchenkurse
  • Neue Kurse automatisch inklusive
  • Premium-Services andockbar
Professional ist der Anker. Bewusst als „Empfohlen" markiert und im Preis nah an Enterprise — so wandern Kunden von Essentials nach oben, nicht von Enterprise nach unten. Commercial Compliance als wertigster Bereich sitzt ab Professional voll drin.
Akt B · 07 Vorschlag Preismodell 09 / 20
07

Lizenz- & Mengenlogik.

Eine einzige Stellschraube: Anzahl Mitarbeitende. Der Preis pro Nutzer sinkt automatisch mit der Menge — Skaleneffekt für den Kunden, planbar für uns. Statt sechs nur fünf Staffeln + Enterprise.

Staffel (Nutzer)Rabatt p. N.Professional
1 – 100Listenpreis49 €
101 – 250− 8 %45 €
251 – 500− 15 %42 €
501 – 1.000− 22 %38 €
1.001 – 5.000− 30 %34 €
Enterprise (5.000+)individuellauf Anfrage

Warum so

  • Marktüblich & sofort verständlich — eine Achse, klare Sprünge
  • Rabatt ist vordefiniert — keine Einzelverhandlung bis 5.000 Nutzer
  • Größere Menge = automatisch besserer Preis → Anreiz, alle Mitarbeitenden zu lizenzieren
Nur Jahreslizenzen. Laufzeit verschwindet als Stellschraube: Standard = 12 Monate, Mehrjahresabschluss gibt einen klaren Fix-Rabatt (z. B. −10 % bei 24 Monaten). Eine Variable weniger.
Akt B · 08 Vorschlag Preismodell 10 / 20
08

Preislogik & Psychologie.

Der Kunde soll in Sekunden denken: „Das Bundle lohnt sich." Dafür bepreisen wir Einzelkurse bewusst so, dass schon ab dem 2.–3. Kurs das Paket günstiger ist.

KaufPreis p. N./JahrBewertung
1 Einzelkurs12 €günstig wirkend
2 Einzelkurse24 €
3 Einzelkurse36 €≈ Essentials!
Essentials (5 Kurse)29 €Bundle gewinnt
Professional (12 Kurse)49 €4 €/Kurs statt 12 €

Der Kipppunkt

Schon beim 3. Kurs kostet Einzelkauf mehr als das ganze Essentials-Bundle mit 5 Kursen. Der Kunde erkennt den Vorteil ohne Taschenrechner — der Kaufanreiz entsteht von selbst.

  • Einzelkurse bleiben — als bewusster, teurer Sonderweg (Variante B)
  • Sie sind der Köder, der Bundles attraktiv macht (Decoy-Effekt)
  • Runde, vergleichbare Preise statt krummer Verhandlungsbeträge
  • Ein Preis, eine Achse — Vertrieb & CS erklären es in einem Satz
Akt B · 09 Vorschlag Preismodell 11 / 20
09

Sprachpakete als Add-on.

Sprachen werden heute einzeln betrachtet — das verkompliziert jedes Angebot. Neu: ein prozentualer Aufschlag auf die Lizenz, drei klare Pakete. Nicht pro Kurs, nicht pro Sprache einzeln.

Paket S
Der Standard für die meisten Kunden.
inkl.
Deutsch + Englisch
  • In jedem Bundle enthalten
  • Kein Aufschlag
  • Deckt > 80 % der Fälle
Internationale Teams
Paket M
Für europäisch aufgestellte Unternehmen.
+15 %auf die Lizenz
bis 7 Sprachen
  • Frei wählbar aus dem Sprach-Katalog
  • Ein Aufschlag, alle Kurse
  • Planbar & einfach kalkulierbar
Paket L
Für globale Konzerne & Rollouts.
+30 %auf die Lizenz
alle 15+ Sprachen
  • Komplette Sprachbibliothek
  • Neue Sprachen inklusive
  • Ein Vertrag, weltweit nutzbar
Vorteil: Eine Zahl statt Sprach-Matrix. Sofort kalkulierbar, leicht verkäuflich, fördert größere Abschlüsse.
Zu beachten: Bei Kunden mit nur 1 Zusatzsprache wirkt % evtl. hoch → optionaler „1-Sprach-Flex" als Sonderfall möglich.
Akt B · 10 Vorschlag Preismodell 12 / 20
10

Premium Setup & Services.

Einrichtung, Rollout und Customer Success werden zum eigenen, sichtbaren Wert — als drei buchbare Service-Stufen. Trennt Software-Preis von Dienstleistung und schafft eine zusätzliche Umsatzlinie.

Launch
Sauberer Selbststart.
inkl.
Self-Service Onboarding
  • Standard-Setup & Guides
  • Self-Service-Reporting
  • Support per Ticket
★ Beliebt
Managed
Begleiteter Rollout mit fester Betreuung.
2.500 €einmalig +12%/Jahr
Rollout + CSM
  • Geführte Implementierung
  • Projektmanagement-Begleitung
  • Fester Customer Success Manager
  • Erweiterte Reportings
Partner
White-Glove für große Rollouts.
ab 7.500 €einmalig + individuell
Dedizierte Betreuung
  • Dedizierter CSM & SLA
  • Custom-Reporting & Integrationen
  • Change-Management-Support
  • Strategische Quartals-Reviews
Klare Trennung Software ↔ Service. Der Lizenzpreis bleibt schlank & vergleichbar; Services werden separat verkauft. Das erhöht Marge und Umsatz pro Kunde, ohne den Kernpreis aufzublähen.
Akt B · 11 Vorschlag · Live-Demo 13 / 20

Preisrechner — live im Meeting.

Vier Eingaben → sofortiger Preis & sichtbare Bundle-Ersparnis. Genau diese Logik steckt später im Vertriebs-Tool. Werte illustrativ.

Eingaben

Ergebnis · Jahr 1
Listenpreis (Staffel 1–100)
Mengenrabatt
Sprach-Add-on
Premium Setup (einmalig)
Gesamt Jahr 1
Bundle-Ersparnis vs. Einzelkurse
Akt C · 12 Umsetzung 14 / 20

Bestandskunden-Ansatz — niemand verliert.

Die Umstellung darf sich für keinen Bestandskunden wie eine Verschlechterung anfühlen. Zwei Szenarien, klare Playbooks.

Szenario 1

Kunde zahlt heute weniger

  • Bestandsschutz: aktueller Preis bleibt für definierte Frist
  • Übergangsfrist: z. B. 24 Monate sanftes Heranführen
  • Migrationsmodell: jährlich kleiner Schritt Richtung Zielpreis
  • Mehrwert statt Preis: Upgrade auf größeres Bundle als Begründung
Szenario 2

Kunde zahlt heute mehr

  • Preisvorteil aktiv kommunizieren: „Sie profitieren sofort"
  • Differenz in Leistung wandeln: mehr Bundle, mehr Sprachen
  • Upgrade-Pfad: von Professional auf Enterprise zum Vorzugspreis
  • Loyalitäts-Effekt: Goodwill bindet langfristig
Leitprinzip: Jeder Bestandskunde bekommt ein individuelles, faires Migrationsangebot — gesteuert über eine einfache Matrix (heutiger Preis × Zielbundle). Kein Kunde wird durch die Umstellung schlechter gestellt.
Akt C · 13 Umsetzung 15 / 20

Übergangsphase — geordnet migrieren.

Ein klarer Zeitstrahl statt Big-Bang: Neukunden starten sofort im neuen Modell, Bestandskunden werden über bis zu 24 Monate sanft herangeführt.

Monat 0 · Launch

Neues Modell live

  • Neukunden ab sofort im 3-Stufen-Modell
  • Preisrechner & Listenpreise aktiv
  • Vertrieb & CS geschult
Monat 0–3 · Ansprache

Bestandskunden informieren

  • Individuelles Migrationsangebot je Kunde
  • Transparente Kommunikation des Vorteils
  • Persönliche Gespräche bei Top-Accounts
Monat 3–24 · Migration

Gestaffelt überführen

  • Bestandsschutz läuft, jährliche Schritte
  • Umstellung zur Vertragsverlängerung
  • Upgrades aktiv als Chance nutzen
ab Monat 24 · Ziel

Ein Modell für alle

  • Alle Kunden im neuen Modell
  • Keine Altpreis-Sonderfälle mehr
  • Volle Skalierung & Planbarkeit
Prinzip der Übergangsphase: Doppelgleisigkeit zeitlich begrenzen — so kurz wie fair, so lang wie nötig. Jeder Schritt ist kommuniziert, kein Kunde wird überrascht.
Akt C · 14 Umsetzung 16 / 20
14

Neukunden-Ansatz.

Das neue Modell ist primär ein Neukunden-Beschleuniger: schnellere Entscheidung, größerer Erstabschluss, klarer Wachstumspfad nach oben.

Einstieg leicht machen

  • Professional als Standard-Empfehlung
  • Transparenter Listenpreis ab Tag 1
  • Self-Service-Angebot & Rechner online

Land & Expand

  • Klein starten, über Mengenstaffel wachsen
  • Upgrade Essentials → Professional → Enterprise
  • Sprach- & Service-Add-ons als Expansion

Vertrieb entlasten

  • Kein Pricing-Pingpong mehr
  • CS verkauft Upgrades statt Rabatte
  • Kürzere Sales-Zyklen, höhere Abschlussquote

Erwartete Wirkung

Höherer Bundle-Anteil, größerer durchschnittlicher Erstabschluss, planbarere Pipeline — und ein eingebauter Upsell-Pfad statt einmaligem Kursverkauf.

Akt C · 15 Umsetzung 17 / 20
15

Risiken & Herausforderungen.

Ehrlich benannt — mit Gegenmaßnahme. Kein Modellwechsel ist risikofrei; entscheidend ist, dass jedes Risiko eine klare Antwort hat.

Umsatz-Kannibalisierung

Risiko: Bundles senken kurzfristig Einzel-Erlöse.
Antwort: Mengenstaffel & höherer Bundle-Anteil kompensieren über Volumen; Einzelkurse bewusst teuer.

Bestandskunden-Unruhe

Risiko: Preisänderung verunsichert.
Antwort: Bestandsschutz + 24-Monats-Übergang; jeder Kunde bekommt ein faires Einzelangebot.

Marge bei Sprache/Service

Risiko: Pauschale %-Aufschläge treffen Kosten nicht exakt.
Antwort: Pakete an realen Kosten kalibrieren, jährlich nachschärfen.

Zu starre Stufen

Risiko: 3 Bundles passen nicht für jeden Sonderfall.
Antwort: Enterprise & Einzelkurse als Flex-Ventil — Standard bleibt aber die Regel.

Akt C · 16 Umsetzung · Empfehlung 18 / 20

Empfehlung aufs Wesentliche.

Eine klare Empfehlung — keine Optionsliste. So sollte lawpilots das Preismodell 2.0 aufsetzen.

Architektur

3 Stufen, Variante B

Essentials · Professional · Enterprise. Einzelkurse bleiben als teurer Sonderweg. Themenwelten = Inhalt, nicht Produkt.

Anker

Professional führt

Bewusst „empfohlen", preislich nah an Enterprise. Commercial Compliance ab hier voll enthalten.

Mechanik

Eine Preisachse

Pro Nutzer/Jahr + 5 Mengenstaffeln. Sprache & Service als klare Add-ons. Listenpreis statt Verhandlung.

Die eine Kernaussage

3 statt 7. Drei Stufen, in denen die sieben Themenwelten zum Inhalt werden — das ist die wertvollste Erkenntnis des Projekts und der Hebel für Einfachheit, Cross-Selling und Skalierung.

Alle 10 Ziele erfüllt

  • Einfacher · verständlicher · schneller im Abschluss
  • Mehr Cross-Selling, größere Warenkörbe, mehr Umsatz/Kunde
  • Weniger Verhandlung, leicht erklärbar, skalierbar — und flexibel
Akt C · 17 Umsetzung 19 / 20
17

Roadmap & nächste Schritte.

Vom Konzept zur Einführung — vier Phasen, klare Verantwortung. Der Vorschlag steht; jetzt geht es um Validierung und Rollout.

Phase 1 · 2–3 Wochen

Kalibrieren

  • Echte Kosten & Margen einsetzen
  • Preispunkte final bestätigen
  • Themenwelten → Stufen zuordnen
Phase 2 · 2 Wochen

Validieren

  • Bestandskunden-Matrix rechnen
  • Test mit Vertrieb & CS
  • 2–3 Pilotkunden-Gespräche
Phase 3 · 3 Wochen

Befähigen

  • Preisrechner ins Tool
  • Sales-Playbook & Argumente
  • Migrations-Kommunikation
Phase 4 · laufend

Einführen

  • Neukunden ab sofort
  • Bestandskunden gestaffelt
  • Quartals-Review & Feinjustage
Entscheidung heute: Freigabe der Richtung „3 statt 7" + Start Phase 1 (Kalibrierung). Alles Weitere baut darauf auf.
Fazit Preismodell 2.0 auf einer Folie 20 / 20

Einfach. Transparent. Skalierbar.

Aus 6+ Stellschrauben wird eine Logik: 3 Stufen × eine Preisachse, Themenwelten als Inhalt, Sprache & Service als Add-ons.

3 Bundles

Essentials · Professional · Enterprise — Good-Better-Best statt 7 Produkte.

1 Preisachse

Pro Nutzer/Jahr, 5 Mengenstaffeln, Rabatt vordefiniert.

2 Add-ons

Sprachpakete S/M/L und Services Launch/Managed/Partner.

0 Verlierer

Bestandsschutz, Übergang & Upgrade-Pfad für jeden Bestandskunden.

Die wertvollste Entscheidung

3 statt 7. Weniger Pakete, klarer Anker, eingebautes Cross-Selling — der stärkste Hebel für höheren Umsatz pro Kunde und langfristige Bindung.

Was wir heute entscheiden

  • Richtung freigeben: 3-Stufen-Modell, Variante B
  • Phase 1 starten: Kalibrierung gegen echte Marge
  • Owner benennen für Pricing-Rollout